Lernen funktioniert nicht
Wir bauen seit 2019 Online-Kurse, bei denen Leute tatsächlich bleiben. Kein Marketing-Sprech über Transformation – nur durchdachte Lernstrukturen, die sich an echte Zeitpläne und individuelle Lerngeschwindigkeiten anpassen.

Wie Vendevonara entstanden ist
Ich habe drei Jahre lang in einer klassischen E-Learning-Firma gearbeitet und gesehen, wie Kurse gebaut werden: gleiche Videos für alle, starre Zeitpläne, Support nur per Ticket-System. Die Abbruchquoten lagen bei 70%, aber niemand hat gefragt warum.
Vendevonara ist aus der Frage entstanden: Was würde passieren, wenn Lernende wählen könnten, wie sie lernen? Manche brauchen Gruppenenergie und feste Termine. Andere arbeiten besser allein, spät nachts, in eigenem Tempo.
Wir haben die Plattform um Flexibilität herum gebaut – technisch und konzeptionell. Gruppen-Sessions mit max. 8 Personen für echte Diskussionen. Einzelstunden auf Abruf, wenn jemand feststeckt. Kursmaterial, das sich anpasst basierend darauf, wo jemand Schwierigkeiten hat.
Seit dem Start in Philippsburg arbeiten wir mit Lernenden aus der ganzen Region. Die durchschnittliche Kursabschlussrate liegt bei 68% – nicht perfekt, aber weit über dem Branchendurchschnitt von 15%.

Was uns antreibt
Ehrlichkeit über Hype
Wir versprechen keine Karrieresprünge in 4 Wochen. Lernen braucht Zeit, und wir bauen Systeme, die langfristig funktionieren – nicht nur in der ersten begeisterten Woche.
Echte Betreuung
Jeder Kursleiter hat max. 25 aktive Lernende. Das ist ineffizient für uns, aber es bedeutet, dass Support-Anfragen in Stunden beantwortet werden, nicht in Tagen.
Flexibilität als Standard
Leben passiert. Kurse lassen sich pausieren, Sessions verschieben, Lernpfade anpassen. Wir verlieren lieber kurzfristig Umsatz als langfristig Vertrauen.

Helena Vogel
Nach meinem Psychologie-Studium in Karlsruhe habe ich fünf Jahre lang digitale Lernprogramme für Unternehmen entwickelt. Dabei ist mir aufgefallen: Die meisten Plattformen behandeln alle Lernenden gleich, obwohl jeder unterschiedlich funktioniert.
Bei Vendevonara geht es darum, diese Unterschiede nicht als Problem zu sehen, sondern als Ausgangspunkt. Manche lernen besser in Gruppen, andere allein. Manche brauchen Struktur, andere Freiheit. Die Plattform ist so gebaut, dass beides funktioniert – technisch und didaktisch.
Ich arbeite direkt mit Kursleitern zusammen, um Lernpfade zu entwickeln, die sich anpassen. Wenn jemand bei einem Konzept feststeckt, merkt das System das und bietet andere Erklärungsansätze an. Das ist aufwändiger als Standard-Videos, aber die Ergebnisse sprechen für sich.
Wie wir Kurse strukturieren
Kein magisches System – nur durchdachte Prozesse, die sich über mehrere Jahre Praxis entwickelt haben
Diagnose statt Annahmen
Bevor jemand startet, füllt er einen 20-minütigen Einstufungstest aus. Nicht um zu testen, sondern um zu verstehen: Welches Vorwissen ist da? Wie viel Zeit ist realistisch? Welche Lernmethoden haben früher funktioniert?
Pfad-Konfiguration
Basierend auf der Diagnose schlägt das System einen Lernpfad vor – mit realistischen Zeitschätzungen. Lernende können zwischen intensiven Gruppen-Tracks (3 Sessions/Woche) oder flexiblen Solo-Pfaden wählen.
Adaptive Anpassung
Wenn jemand bei einem Thema hängt, merkt das System das durch Quiz-Ergebnisse und Session-Feedback. Der Pfad passt sich an: mehr Übungsmaterial, alternative Erklärungen, Option für Einzelstunde.
Kontinuierliches Feedback
Nach jeder Session gibt's kurzes Feedback vom Kursleiter – keine Noten, sondern konkrete nächste Schritte. Das System trackt Fortschritt nicht in Prozent, sondern in erlernten Fähigkeiten.